„Woman in cabin 10“ (R.Ware)


Eines der schönen Details der Buchhandlung, in der ich seit fast elf Jahren arbeite, ist, dass es bei uns keine Beschränkung der verschiedenen Abteilungen auf bestimmte Mitarbeiter gibt. Natürlich haben wir alle das ein oder andere Steckenpferd, lesen gewisse Themen lieber oder bevorzugt. Unterm Strich versuchen wir aber aus jedem Genre immer eine besondere Empfehlung parat zu haben und würden niemals ein „Ist nicht meine Abteilung“, von uns geben.
Mein persönlicher Ehrgeiz in der Hinsicht kollidiert zuweilen allerdings mit der Zeit, die uns allen so im Alltag gegeben ist und so steht man dann manchmal da und stellt fest: „Ok, für Kundin XY, die regelmäßig vorbeischaut, um eine bestimmte Gattung von Thriller zu erwerben und sich auf deine Empfehlung verlässt, solltest du langsam mal wieder etwas Aktuelles ausbuddeln!“
Teufelskreis: Je besser deine Empfehlung, desto häufiger musst (bzw. darfst) du auch Nachschub liefern 😀 .
So ist mir „Woman in cabin 10“ von Ruth Ware in die Hände gefallen.
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„Was man von hier aus sehen kann“ (M.Leky)


Dinge passieren. Menschen kommen und gehen. Und Blickwinkel verschieben sich. Aus „Fehler“ wird „Erfahrung“. Aus „Ankommen“ wird „Abschied“. Aus „dunkel“ wird „hell“. Aus „Unwissenheit“ wird „Erkenntnis“ und manchmal dreht sich alles wieder um und im Kreis.
Von hier sehe ich andere Dinge, als von dort. Und wo ist hier und wo ist woanders und wie komme ich dorthin? Weiterlesen „„Was man von hier aus sehen kann“ (M.Leky)“

„Sternschnuppenstunden“ (R.McIntyre)


Kinder/Teenager können zuweilen grausam sein! Ich kann heute noch einige von den Menschen definitiv nicht leiden für das, was sie früher so verzapft haben. Allerdings weiß ich jetzt, dass es die üblichen Pubertätsscherereien waren, mit denen wir da untereinander zu kämpfen hatten. Wenn die Synapsen spinnen, lebt man einfach in einer ganz eigenen, zumeist etwas verqueren Welt, davon kann ich mich selbst, oder eher mein früheres Ich, wohl kaum ausnehmen. Wobei die Synapsen mancher Menschen sich auch heute noch nicht wieder richtig zusammengefügt haben, aber das ist eine andere Geschichte 😀 .
Wäre es mir allerdings wie Lara, der Protagonistin aus „Sternschnuppenstunden„, ergangen, dann könnte ich heute vielleicht nicht mit einem Schmunzeln auf meine Schulzeit zurückblicken. Weiterlesen „„Sternschnuppenstunden“ (R.McIntyre)“

„Eindeutig Liebe“ (J.Thompson)


Wer dachte, dass Bella und Edward das Nonplusultra nach Romeo und seiner Julia wären, der kennt Sienna und Nick noch nicht!
Selten habe ich einen, auch explitit als solchen betitelten, Liebesroman beendet und war so zufrieden mit Gott und der Welt.
Und nein- dieser Roman lügt einem nicht das Blaue vom Himmel herunter und es kommt auch kein lang ersehnter Prinz auf einem weißen Pferd daher. Gewinn und Verlust liegen auch hier, wie im Leben, dicht beieinander. Aber trotzdem entfährt einem das ein oder andere zart gehauchte „Hach…wie schön!“, wenn man sich in dieses Buch vertieft. Weiterlesen „„Eindeutig Liebe“ (J.Thompson)“

„Nachricht von dir“ (G.Musso)


Durch die beherzte Empfehlung einer Kundin bin ich vor einer ganzen Weile schon auf einen seitdem persönlichen „Langzeit Renner“ gestoßen.
Während einige Titel ein kurzes Hoch in meinem Buchhändleralltag erleben und dann wieder in der Versenkung verschwinden, weil sie von anderen Neuerscheinungen überlagert werden oder „jeder“ sie schon gelesen hat, gehört dieses Buch definitiv zu denen, die ich regelmäßig nachbestellen muss, weil sie eben irgendwie etwas Besonderes sind- auch noch längere Zeit nach Ihrem Erscheinen. Weiterlesen „„Nachricht von dir“ (G.Musso)“